Aber wer hat denn nun die Nase vorne? Die Hitech-Keramik-Uhr mit der legendären Geschichte einer Mondlandung, allerdings nur in der Urversion in Stahl mit Handaufzug? Oder die Breitling-Uhr mit ebenso spektakulärer Geschichte der Markenrettung und Rettung des mechanischen Chronographen durch den sensationellen Entwurf für die Fliegerstaffel Frecce Tricolori?
Es bleibt also spannend!
Hier ist er nun, der ultimative Super-Tragetest von Sportswatchblogger: Die begehrtesten schwarzen Uhren von Omega und Breitling treten im ultimativen Praxistest gegeneinander an. Anders als im Chronos Supertest der Ausgabe 06/2013, S.44 habe ich die Uhren also nicht zerlegt, sondern vielmehr versucht herauszufinden, ob die Uhren sich auch im Alltag bewähren oder ob sich Schwächen offenbaren.

Folgende Fragestellungen bringen Licht ins Dunkel?
Können die guten Gangwerte der Labor-Messungen der Hersteller im Alltag gehalten werden oder gibt es nach einigen Wochen bereits Abweichungen. Halten die Angaben der Gangreserven wirklich was sie versprechen oder sehen wir, dass den Uhren nach Vollaufzug schon früher die Puste ausgeht?
Wo liegen die ganz praktischen Vorteile einer hohen Druckfestigkeit und wo sind sie vielleicht im täglichen Einsatz unnötig hoch bzw. ausreichend? Halten die Armbänder und Schließen oder verschleißen sie schnell?
Wie lassen sich die beiden Chronographen im normalen Gebrauch bedienen, einstellen und verwenden? Sind sie so praxistauglich wie sie vorgeben?
Subjektiv sollte erfahren werden: Welchen Charakter haben die Uhren und wie modisch sind sie? Welche Erlebnisse haben wir mit der jeweiligen Uhr oder wie sind die Reaktionen im Umfeld? Können diese Uhren in der Arbeitswelt überhaupt getragen werden oder sind sie eher anlassbezogen einzusetzen?

Der ultimative Sportswatchblogger - 100 Tage Praxistest
Festgelegt wurden zwei Testphasen von 100 Tagen je Uhr, auch um sie nicht im Wechsel tragen zu müssen und um zu sehen, wer muss vielleicht schon vorzeitig zum Service?
Natürlich wächst man mit so einer Uhr auch mehr zusammen und baut eine ganz andere Verbindung zu ihr auf, wenn man sie täglich trägt.
So, jetzt aber zu den Ergebnissen der einzelnen Kategorien und gleich zu Beginn fangen wir mit dem offensichtlichen an, den Verschleißerscheinungen nach den Testperioden.

Verschleiß und Servicefreundlichkeit
Als erstes vorläufiges Ergebnis zum Verschleiß, legt Breitling mit der GMT Blacksteel vor, nach 100 Tagen zeigen sich erste Gebrauchsspuren an der DLC-beschichteten Schließe. Da diese Spuren nur im Innern der Schließe auftreten, verbuche ich sie unter Patina. Wen das stört, muss bei einem Tausch mit ca. 700 Euro rechnen. In der Garantie geht das eventuell auf Kulanz. Das Kautschukband hingegen erweist sich als völlig unempfindlich und sollte es dennoch einmal getauscht werden müssen, ist dies relativ kostengünstig mit ca. 50 Euro zu bewerkstelligen.
Bei dem Textilband der Omega, dass auf der Innenseite mit Leder ausgestattet ist, werden die Wechsel alle zwei bis drei Jahre schon wahrscheinlicher. Schnell treten da sicher unangenehme Gerüche auf. Kein Wunder, das Leder wird schnell schweißnass, vor allem im Sommer. Man schwitzt unter dem Lederband zwar nicht mehr, aber das weiche Kautschukband der Breitling GMT ist abwaschbar und auf Dauer einfach angenehmer. Auch das Kautschukband ist auf den Innenseiten nicht gerade besser belüftet, es neigt eben nicht zum Durchnässen wie Leder. Die Kosten für den Austausch betragen ca. 100 Euro.

Das Textilband der Omega ist gut verarbeitet, einzig die Bandanstöße produzieren kleine Fragezeichen. Das Band sitzt zu Beginn des Tests sehr stramm an den Hörnern und man hat beim Anschauen der Kanten so seine Zweifel ob es lange durchhält. Im Innern ist das Band zur besseren Führung an den Federstegen mit Kunststoffteilen verstärkt.

Anders als zunächst eingeführt, hat die Serie nun keine Kautschuk Schlaufen mehr für die Bandführung erhalten, was der Ästhetik zugute kommt. Beibehalten wurde natürlich die extrem schöne Stiftschließe aus Keramik.

Man möchte meinen, dass man dem Gehäuse der Breitling die 100 Tage ansieht. Es gibt glücklicherweise Dank der harten Beschichtung keinerlei Spuren wie man sie bei einem Stahlgehäuse erwarten würde.

Bitte sehen uhr replica oder Rolex Yachtmaster
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